Myokardszintigrafie


Myokardszintigrafie

Zur Beurteilung regionaler Durchblutungsstörungen nach Verabreichung eines Radionuklids - Technetium 99 m, Thallium - mithilfe von physischem oder pharmakologischem Stress. Neben Perfusions- und Vitalitätsbestimmung sind die Darstellung der Wandbewegung sowie Volumenberechnungen und damit die Bestimmung der Auswurffraktion zum Standard geworden. Diverse Faktoren können das Ergebnis limitieren - Medikamenteneinnahme, Koffein, Bewegungsartefakte, Magenaktivität etc. -.
Eine geringe Aussagekraft besteht bei koronarer Mehrgefäßerkrankung, wenn eine balancierte Ischämie vorliegt, eine Ischämie in allen drei Gefäßterritorien. Das kann durch die Bestimmung der Herzfunktion unter Stress im Vergleich zur Ruhe kompensiert werden, da unter Belastung die systolische Herzleistung abnimmt.